WM 2026 Rückblick, 2. Juli: Ronaldos Erlösung und Ramos‘ Kopfball in Minute 90+4
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Es gibt Szenen, die sich in das kollektive Gedächtnis einer WM brennen, noch bevor der letzte Pfiff ertönt. Die 94. Minute im BMO Field in Toronto gehört zweifellos dazu. Als Gonçalo Ramos den Ball nach einer Flanke von Rafael Leão mit dem Kopf ins Netz drückte, lag nicht weniger als ein ganzer Mythos in der Luft: Cristiano Ronaldo hatte gerade, in seinem 41. Lebensjahr und bei seiner sechsten Weltmeisterschaft, sein erstes Tor in einer K.-o.-Runde erzielt – und Gonçalo Ramos besiegelte den 2:1-Sieg Portugals gegen Kroatien. Ein Abend, der zeigte, warum K.-o.-Spiele ihren eigenen Gesetzen folgen.

Portugal 2:1 Kroatien – das Drama in sieben Akten
Toronto erlebte am Donnerstagabend ein K.-o.-Spiel, das in die Annalen eingehen wird. Die erste Hälfte gehörte Portugal: 15 Schüsse, zwei Lattentreffer, ein Pfostenkracher – aber keine Tore. Dann kam Ivan Perišić in der 53. Minute für Kroatien und brachte die Kroaten mit einem platzierten Distanzschuss in Führung. 68. Minute: Foulelfmeter für Portugal, Cristiano Ronaldo trat an – und verwandelte souverän zum 1:1. Es war sein erstes WM-Tor in einem K.-o.-Spiel überhaupt.
Was folgte, war eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Ein vermeintlicher Ausgleich von Joško Gvardiol in der Nachspielzeit wurde vom VAR wegen Abseits zurückgenommen – zu bleiben hatte das 1:1 in der regulären Spielzeit. Und eine Minute später, in der vierten Minute der Nachspielzeit (90+4′), stieg Ramos am höchsten und köpfte zum 2:1 ein. "Diese Rückkehr, das war auch ein Geschenk. Ich fühle mich, als wäre ich mit viel Energie zurückgekommen", hatte Portugal-Trainer Roberto Martínez vor dem Spiel gesagt. Die Mannschaft schrieb das Spiel dem verstorbenen Diogo Jota zu, dessen Foto während der Hymne auf den Stadionbildschirmen eingeblendet wurde – Mittelfeldspieler Rúben Neves brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: "This victory is for him and his family" ("Dieser Sieg ist für ihn und seine Familie").
Spanien 3:0 Österreich – La Rojas Gnadenstoß
Im SoFi Stadium in Inglewood lieferte Spanien eine Vorstellung ab, die keine Fragen offenließ. Mikel Oyarzabal eröffnete in der 36. Minute, Pedro Porro erhöhte in der 66. Minute – und Oyarzabal besorgte in der 89. Minute seinen Doppelpack zum 3:0. 23:5 Schüsse, kontrollierte Defensive, kein Gegentor: La Roja bestätigte eindrucksvoll, dass sie bei diesem Turnier noch kein Tor kassiert haben. Die Buchmacher notierten Spanien weiter als einen der Top-Favoriten – die Weltmeister-Quote lag am 3. Juli bei 7,00 dezimal (Stand: 3. Juli 2026, Quellen-Aggregator).
Der Modus des Spiels erklärt das Bild: Österreich stemmte sich, kam aber nie in die spanische Hälfte. Dass Pedro Porro als Außenverteidiger traf, illustriert die spielerische Überlegenheit. "Spanien war in dieser Phase der WM das Maß der Dinge", fasste die Sportschau den Abend zusammen. Das Skript verlangt eine Erinnerung: La Roja hat in der Gruppenphase bereits Kap Verde 0:0 gehalten – und Roberto Martínez weiß, dass die kommende Aufgabe gegen Portugal ein anderes Kaliber wird.
Schweiz 2:0 Algerien – Embolo und Ndoye ebnen den Weg
In Vancouver traf die Schweiz im BC Place und übernahm von Beginn an die Kontrolle. Breel Embolo brachte die Nati bereits in den ersten Minuten in Führung (die Quellen datieren 10. oder 11. Minute), Dan Ndoye erhöhte direkt nach der Pause zum 2:0 (46. Minute). Es war bereits der vierte Einzug der Schweizer in ein WM-Achtelfinale in Folge – eine Konstanz, die im europäischen Vergleich ihresgleichen sucht. Das Siegerteam steht damit fest: Die Schweiz trifft am Dienstag in M96 auf den Sieger der Partie Kolumbien gegen Ghana vom 3. Juli.

Was der Spieltag bedeutet
Drei Geschichten, ein roter Faden: Wer in die K.-o.-Phase wollte, musste bereit sein, sich zu quälen. Spanien tat das ohne sichtbare Anstrengung. Portugal tat es mit der Erfahrung eines Dutzend Weltmeisterschaften. Die Schweiz zeigte, wie eiskalt ein eingespieltes Team über solche Spiele hinweggehen kann. Für die Wettmärkte heißt das: Der 2. Juli war ein Verkürzungstag – Portugal festigte nach dem Sieg den Titelkurs (Weltmeister-Quote verkürzt von +1600 auf +1300 dezimal ca. 14,5 nach dem Spiel, Stand: 3. Juli 2026), Ronaldo schob sich mit seinem ersten K.-o.-Tor auf das Brett des Goldenen Schuhs (+6000, das entspricht rund 61,00 dezimal). Diese Bewegungen sind das Salz für alle, die Quoten lesen können, bevor der Markt sie einpreist.
Meine persönliche Empfehlung: Wer auf eine Nation mit langer Turnier-DNA setzt, ist bei Spanien und Portugal richtig aufgehoben – beide haben die mentalen Voraussetzungen, ein K.-o.-Spiel in der 94. Minute zu entscheiden. Für vergleichende Langzeitquoten lohnt vor jeder Entscheidung ein Blick auf das Quotenset der Anbieter – Boomerang Bet und ZotaBet aktualisieren Linien oft mit feinen Verzögerungen, in denen der Wert steckt.
- Portugal besiegte Kroatien 2:1 durch Ramos‘ Kopfball in der 94. Minute – Ronaldo traf erstmals in einem WM-K.-o.-Spiel.
- Spanien gewann 3:0 gegen Österreich und blieb auch im fünften Turnierspiel ohne Gegentor.
- Die Schweiz schlug Algerien 2:0 und trifft im Achtelfinale auf den Sieger aus Kolumbien gegen Ghana.
- Portugals Weltmeister-Quote verkürzte sich merklich; Ronaldo rückte neu ins Brett des Goldenen Schuhs.
Datenstand: 3. Juli 2026 (ET). Quoten: Dezimal-Format, Quelle FOX Sports (FanDuel) und Odds-Portal-Aggregator. Glücksspiel kann süchtig machen – Wetten ab 18 Jahren, mit Verstand und Maß.
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